aufschieben

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auf|schie|ben ['au̮fʃi:bn̩], schob auf, aufgeschoben <tr.; hat:
1. schiebend öffnen:
ein Fenster, eine Tür aufschieben.
2. auf einen [unbestimmten] späteren Zeitpunkt verschieben:
die Beantwortung einer Frage, dringende Reparaturen, die Abreise [immer wieder] aufschieben.
Syn.: auf die lange Bank schieben (ugs.), auf Eis legen (ugs.), hinausziehen, verschleppen, vertagen, verzögern.

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auf||schie|ben 〈V. tr. 212; hat
1. durch Schieben öffnen (Schiebetür)
2. auf etwas anderes schieben
3. 〈Bgb.〉 in den Förderkorb schieben (Förderwagen)
4. 〈fig.〉 hinausschieben, verschieben bis später, verzögern
● eine Reise, ein Vorhaben \aufschieben; etwas von einem Tage zum anderen \aufschieben; →a. aufheben

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auf|schie|ben <st. V.; hat:
1.
a) durch Schieben öffnen:
ein Schiebefenster, eine Tür a.;
b) zurückschieben:
den Riegel a.
2. auf einen späteren Zeitpunkt verschieben:
die Abreise, die Entscheidung [auf den, bis zum nächsten Tag] a.;
R aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

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auf|schie|ben <st. V.; hat: 1. a) durch Schieben öffnen: ein Schiebefenster a.; Waggontüren wurden aufgeschoben, Männer sprangen heraus, reckten sich (Kant, Aufenthalt 77); b) zurückschieben: den Riegel a. 2. auf einen späteren Zeitpunkt verschieben: die Abreise, die Entscheidung [auf den, bis zum nächsten Tag] a.; Aber dass der Martin mit seinen ledigen Kindern noch einmal die Hochzeit aufschiebt (Kühn, Zeit 210); R aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

Universal-Lexikon. 2012.

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  • aufschieben — aufschieben …   Deutsch Wörterbuch

  • Aufschieben — Aufschieben, auch Prokrastination (lateinisch procrastinatio „Vertagung“, aus pro „für“ und cras „morgen“), Erledigungsblockade, Aufschiebeverhalten oder Handlungsaufschub ist das Verhalten, notwendige aber unangenehme Arbeiten immer wieder zu… …   Deutsch Wikipedia

  • Aufschieben — Aufschieben, verb. irreg. act. S. Schieben. 1) Eine Sache auf die andere schieben, doch nur in der figürlichen Bedeutung, eine Handlung auf eine andere Zeit schieben oder versparen. Etwas aufschieben. Etwas von einem Tage zum andern aufschieben.… …   Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart

  • aufschieben — V. (Mittelstufe) etw. auf einen späteren Zeitpunkt verlegen Synonym: hinausschieben Beispiele: Aus gesundheitlichen Gründen musste er seine Reise aufschieben. Die Operation lässt sich nicht länger aufschieben. aufschieben V. (Aufbaustufe) etw.… …   Extremes Deutsch

  • aufschieben — ↑prolongieren, ↑prorogieren …   Das große Fremdwörterbuch

  • aufschieben — auf·schie·ben (hat) [Vt] 1. etwas aufschieben etwas meist Unangenehmes nicht sofort, sondern später erledigen ≈ verschieben: den Besuch beim Zahnarzt immer wieder aufschieben 2 etwas aufschieben etwas durch Schieben öffnen <eine Tür… …   Langenscheidt Großwörterbuch Deutsch als Fremdsprache

  • aufschieben — 1. öffnen, zurückschieben; (ugs.): aufmachen. 2. anstehen lassen, hinausschieben, hinausziehen, hinauszögern, hinziehen, verlegen, verschieben, vertagen, verzögern, vor sich herschieben, zurückstellen; (ugs.): auf die lange Bank schieben, auf Eis …   Das Wörterbuch der Synonyme

  • Aufschieben — 1. Apsküwen hä thi Hinger skeben. (Nordfries.) Aufschieben hat der Henker geschaffen. – So sehr fühlte der alte Friese die Schädlichkeit des Aufschubs, wo es etwas Gutes galt. 2. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. – Luther, 424;… …   Deutsches Sprichwörter-Lexikon

  • aufschieben — auf|schie|ben …   Die deutsche Rechtschreibung

  • Zahlungsfrist aufschieben — stunden …   Universal-Lexikon

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